Aufstellungen

Die Aufstellung mit Figuren und Symbolen ist eine Methode, bei der die Mitglieder eines Systems (Familie, Organisation, Unternehmen) einzeln positioniert (=aufgestellt) und miteinander in Beziehung gesetzt werden.

Dadurch können Zusammenhänge innerhalb des Systems visualisiert und wiederkehrende Muster und Beziehungskonstellationen transparent gemacht werden. Dies geschieht u.a. durch Perspektivenwechsel und über die Art und Weise, wie die Beteiligten räumlich und in Beziehung zu den anderen Mitgliedern positioniert sind.

So werden bei einer Familienaufstellung beispielsweise die einzelnen Familienmitglieder aufgestellt, bei Organisationsaufstellungen die Mitarbeiter einer Organisation/eines Unternehmens.

Auch abstrakte Komponenten (z.B. eine Krankheit, ein Symptom, Finanzen etc.) können als Element aufgestellt werden.

Ablauf einer Aufstellungsarbeit

  • Worum geht es? Was ist das Thema, das visualisiert werden soll?
  • Der Klient schildert sein Anliegen und was er sich von der Aufstellung erhofft
  • Wer gehört dazu? Wer sollte mit aufgestellt werden?
  • Alle Beteiligten, die mit dem Thema zu tun haben könnten, werden vorab festgelegt, so dass sie aufgestellt werden können. Dies kann die eigene Familie sein, das Unternehmen, für das man arbeitet oder auch bestimmte Aspekteseigenen Lebens, z.B. "Finanzen", "Gesundheit" etc.
  • Positionierung der Beteiligten
  • Die Personen werden so positioniert, wie es momentan der Intuition des Klienten entspricht. Man geht davon aus, dass der Klient die jeweiligen Mitglieder so hinstellt, wie sie seiner inneren Repräsentation des Systems entsprechen. Er kann dies auch jederzeit korrigieren.

Was kann mit Aufstellungen erreicht werden?

Die Auswirkungen hängen ganz davon ab, welche Erkenntnis aus der Aufstellung gewonnen wird. Beispielsweise kann eine Visualisierung in einem Unternehmen zunächst einmal die Schwachstellen aufzeigen, etwa in der Kommunikation zwischen einzelnen Abteilungen. Eine andere Erkenntnis kann sein, dass manche Mitarbeiter eines Teams nicht miteinander harmonieren und die Teams anders zusammenstellt werden sollten.

Welche Arten von Aufstellungen gibt es?

Systemische Aufstellung

Wenn allgemein von Aufstellungen gesprochen wird, sind meist systemische Aufstellungen gemeint. Eine Aufstellung macht die Beziehungen der einzelnen Elemente innerhalb eines Systems sichtbar. Zu systemischen Aufstellungen zählen Familienaufstellungen, Organisationsaufstellungen und Strukturaufstellungen.

Familienaufstellung

Hier wird die Beziehung zwischen den einzelnen Mitgliedern einer Familie aufgestellt und visualisiert. Je nach Anliegen und Thematik kann es sich dabei um Mitglieder der Herkunftsfamilie, der Familie des Partners oder die Mitglieder einer Patchwork-Familie sein. Themen für Familienaufstellungen können ungelöste Konflikte, Blockaden, Verstrickungen, chronische Krankheiten etc. sein.

Organisationsaufstellung

Bei einer Organisationsaufstellung wird die Struktur und Beziehung innerhalb einer Organisation (eines Unternehmens, einer Abteilung, einer Behörde etc.) visualisiert. Dabei können sowohl einzelne Mitarbeiter und Team-Mitglieder aufgestellt werden als auch ganze Abteilungen (der Vertrieb, der Einkauf, die Verwaltung). Mögliche Themen könnten Konflikte zwischen Abteilungen sein, hohe Kündigungs- oder Krankheitszahlen, schwierige Kundenbeziehungen, hohes Aufkommen von Reklamationen etc. 

Systemische Strukturaufstellungen

Bei Systemischen Strukturaufstellungen geht man von der Annahme aus, dass kein System an sich, sondern nur die Struktur eines Systems aufgestellt werden kann. Bei dieser Form des Aufstellens kommen Einflüsse von Hypnotherapie, systemischer Therapie und Familientherapie zum Tragen. Aufgestellt werden unterschiedliche Systeme, z.B. Körpersysteme, Ziele, Entscheidungsstrukturen, Alternativen, Innere Anteile usw. Entwickelt wurde die Systemische Strukturaufstellung (SySt) von Matthias Varga von Kibed und Insa Sparrer.

Freie Aufstellungsarbeit

Als freie Aufstellungsarbeit bezeichnet man eine Aufstellung, bei der die Person, die ihr Anliegen thematisiert, von Anfang bis Ende Chef der Aufstellung bleibt. Die Aufstellung ist daher frei von Vorgaben durch andere (auch durch einen leitenden Coach) und frei von Begrenzungen.

Wie kann Aufstellungsarbeit im Coaching eingesetzt werden? 

Wenn im Coaching ein Thema auftaucht, für das eine Aufstellung sinnvoll scheint, kann mit oben genannten Materialien gearbeitet werden. Auch hier sucht sich der Klient für jede im System wichtige Person eine Figur, ein Bauklötzchen oder ein Symbol aus und positioniert sie intuitiv auf dem Tisch. Auch für die eigene Person wird eine Figur ausgewählt und positioniert. Natürlich können die Püppchen oder Bauklötze nicht befragt werden. In dem Fall kann der Klient entweder um die Aufstellung herum gehen und die Szene aus den Perspektiven der gestellten Figuren betrachten: haben alle einen guten Blick auf das Ganze oder steht jemand einem anderen im Weg? Gibt es Richtungen, in die jede der Figuren schaut? Blicken sich die Protagonisten gegenseitig an oder aneinander vorbei? Etc. Der Klient kann sich auch mit den jeweiligen Positionen assoziieren und seine Wahrnehmung aus dieser Perspektive äußern. Auch die Sicht aus der Meta-Perspektive auf die aufgestellte Szene bietet oft schon wertvolle Erkenntnisse.

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